Vom Senegal nach Mauretanien - Eine Reise durch die Sahara

      Reisebericht

 

 

   

 

Mauretanien

Die Sahara erstreckt sich in einem weitläufigen Band über die gesamte Breite des nördlichen Afrika. Ihr westliches Ende reicht nach Mauretanien hinein, ein eher unbekanntes Land an der Atlantikküste Afrikas, über das weniger berichtet wird als über vom Tourismus erschlossene Reiseländer wie Algerien, Marokko oder Tunesien. Ein Grund mehr für mich, meine Sahara-Expedition auf diesen Teil der Wüste auszudehnen.

"Republique Islamique de Mauretané" nennt sich der Staat offiziell, der mit einer Fläche von über einer Million km² etwa dreimal so groß ist wie Deutschland.

Rein rechnerisch steht also jedem der rund zwei Millionen Einwohner ein halber km² zur Verfügung, doch ist nur weniger als ein Prozent der Gesamtfläche des Wüstenstaates für Ackerbau und Viehzucht nutzbar.

Sechs Städte werden durch drei Fernstraßen verbunden. Dazu kommen etwa 100 Oasen, viel Sand und viel Sonne. Der Rest ist trockene Wüste und gehört den unkontrollierten Kräften der Natur.

 

Der Himmel über Dakar

Reisebericht SaharaEs ist kurz vor Mitternacht als wir uns Dakar nähern. Ein riesiges Lichtermeer erhellt den Himmel über der modernen, durch viele Hochhäuser geprägten, senegalesischen Hauptstadt.Von Dakar, dem Ausgangspunkt der Reise, beschreibe ich die 3wöchige Expedition durch das Saharagebiet von Mauretanien. Mit zwei Fahrzeugen, einem LKW Kamanz und einem Jeep, zwei Fahrern, einem Mechaniker und einem Guide sind wir unterwegs.

In den Strassen und auf den Basaren der Stadt bieten viele Händler ihre Waren oder die Spezialitäten des Landes an. Eine Köchin bereitet Teigtaschen mit gefülltem Fisch zu.

 

Insel Goree - die Vergangenheit ein Traum?

Reisebericht SaharaFast stündlich laufen Fähren nach Goree aus. Die Unesco erklärte die Insel zum Weltkulturerbe: sie war im 18. und 19. Jh. Hauptverschiffungsort für Sklaven.Frederik, ein Farbiger, der einst als freier Seemann bei einer deutschen Reederei arbeitete, führt uns über die 1000 m lange und 300 m breite Insel. Die kleinen erdfarben getünchten Wohnhäuser mit ihren schmiedeeisernen Balkonen verbreiten mediterranen Charme und lassen die Spuren der Vergangenheit nicht erahnen.

  

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 Copyright © 2002 Eva-Hermine Duhr