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Cafayate, ArgentinienReisebericht
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Es hatte den Anschein, als wollten wir in der kurzen Zeit das immerhin flächenmässig achtgrößte Land der Erde vollständig umrunden. Was hatten wir nur gegen Argentinien? Wir entscheiden uns anders und erleben die größte Überraschung auf unserer ganzen Reise. Wir kommen in die Quebrada de Cafayate im Nordwesten Argentiniens. Wasserreiche Flüsse aus den Anden, Stürme und Erosionen schufen Felsformationen und Schluchten, die in allen nur denkbaren Rot-, Braun- und Blautönen leuchten. Das "Castillo" wirkt wie die Überreste einer riesigen Festung. Ein Stück weiter erhebt sich ein stattlicher Obelisk, auf einen Felsen ist ganz deutlich die "Statue" eines Mönchs erkennbar und wieder eine Straßenbiegung weiter passieren wir die wie gemeisselt wirkenden scharfen Gesichtszüge von "El Indio". Einen Dinosaurier- und Krötenkopf erkennen wir in den Felsen, King Kong hat sich hier auch verewigt, ein Amphitheater gibt es und schliesslich den Teufelsschlund zwischen hoch und steil aufragenden Felsmassiven. Kunstwerke, wie nur die Natur sie zu schaffen vermag. Wir reduzieren das weitere Programm abermals und bleiben fünf Tage, wandern durch das Valle del Rio Colorado, besuchen die Ruinenstadt Quilmes, wo vor dreitausend Jahren 5.000 Menschen lebten, und sitzen zwischendurch im sonnenbeschienenen Patio unserer Hospedaje. Gerne wären wir länger geblieben.
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