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Sri Lanka - Die Edle LeuchtendeEin Reisebericht |
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Allgemeines
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Sri Lanka (wörtlich übersetzt: Die Edle Leuchtende) ist eine wunderbare Insel. Einmalige Landschaften (Reisfelder, Teeplantagen, Palmenstrände usw.), freundliche Menschen und meist ein sehr gutes Wetter. Dazu kommt, dass das Leben (wenn man einmal den teuren Flug hinter sich hat) sehr preisgünstig ist. Ein gutes Mittagessen kostet umgerechnet 1 bis 2 Euro und einen Taxifahrer kann man sich ohne Probleme mehrere Tage lang rund um die Uhr leisten (was auch deutlich besser ist, als zu versuchen, selber zu fahren, kümmerliche Strassenschilder und der chaotische Verkehr, noch dazu auf der linken Seite, machen das nicht empfehlenswert). |
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Elefanten Elefanten werden zum Teil noch als Arbeitstiere gehalten und man muss sich nicht wundern, wenn einem mehrere dieser Dickhäuter auf der Landstrasse entgegenkommen. Ein grossartiges Erlebnis ist der Besuch des Elefantenwaisenhauses von Pinnawela. Man kann Elefantenkinder mit der Flasche füttern und eine ganze Elefantenherde beim Bad im Fluss beobachten. Das Elefantenwaisenhaus liegt in der Nähe von Kandy und ist täglich geöffnet. Wichtig ist, sich vorher nach den Fütterungs- und Badezeiten zu erkundigen und dann rechtzeitig vor Ort zu sein. |
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Bevölkerung |
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Die Einwohner von Sri Lanka sind zum Großteil Singhalesen oder Tamilen, wobei diese sich außerhalb der Kriegsgebiete erstaunlicherweise relativ gut miteinander vertragen. An den touristisch erschlossenen Stellen gibt es natürlich immer wieder bettelnde Kinder oder Erwachsene. Den Kindern sollte man kein Geld geben, da man sagt, dass der Erfolg der Bettelei sie dazu ermutigt, die Schule abzubrechen und den Lebensunterhalt mit der Bettelei zu "verdienen". Allenfalls einen "schoolpen", also einen Kuli, nachdem immer wieder gefragt wird, kann man anbieten. Allerdings sind die Leute nie aufdringlich und sehr freundlich. |
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Sehenswürdigkeiten Für jede Besichtigungstour obligatorisch ist der Besuch des "kulturellen Dreiecks" in der Mitte der Insel mit der ehemaligen Königsstadt Polonaruwa, der heiligen Stadt Anuradhapura sowie der Felsenfestung Sigiriya. Polonaruwa ist jahrhundertelang im Urwald verschollen gewesen und erst ein englischer Offizier hat die Stadt im 19. Jahrhundert wieder freigelegt. Zu besichtigen sind die ehemaligen Königspaläste und Dagoben sowie als ein Highlight ein 14 m langer liegender Buddha. Eine der Sachen, die man unbedingt vermeiden sollte, ist sich mit einer Buddhafigur gemeinsam fotografieren zu lassen, das läßt das religiöse Empfinden der Singhalesen nicht zu. Wir sind aus diesem Grund gleich böse beschimpft worden, es sollen sogar noch stärkere Massnahmen drohen, also Vorsicht! |
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Sigiriya
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Sigiriya ist eine Festung auf einem 185 m hohen Felsmonolithen, die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Eine Besteigung ist am besten früh morgens zu planen, da es dann noch nicht ganz so heiss ist. Die Getränkepreise an den Verkaufsständen steigen übrigens proportional zur erreichten Höhe an, also besser schon am Felsfuss mit Wasser eindecken! Aber so oder so wird das ganze zu einer schweisstreibenden Angelegenheit und schwindelfrei sollte man auch sein. Auf halber Höhe sind sehr schöne Felsfresken zu bestaunen, die die leichtbekleideten Wolkenmädchen zeigen. |
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Kunstgewerbe Macht man eine organisierte Reise, so wird man ganz sicher von seinem Reiseleiter in verschiedene Werkstätten mit einheimischem Kunstgewerbe geführt. Ob Holzschnitzerei, Batikerei, Edelsteinschleiferei oder was immer: Zu gucken gibt es immer eine ganze Menge. Allerdings sind die vom Führer ausgesuchten Werkstätten meist nicht die billigsten. Man kann dann nur vermuten, beim wem das Geld hängen bleibt. Wir haben dann eher bei den fliegenden Händlern gekauft. Wenn man weiss, was die Dinge kosten dürfen und entsprechend handeln kann, kommt man dabei deutlich günstiger weg. Sicherheit In Sri Lanka herrscht ein blutiger Bürgerkrieg. Allerdings kommt man als Tourist nie in die Nähe der Kriegsgebiete. Und glücklicherweise hat sich die Gewalt der Tamil Tigers noch nie gezielt gegen die Touristen gerichtet. Dennoch sollte man sich vor Abreise auf der Website des Auswärtigen Amts nach den aktuellen Sicherheitsempfehlungen erkundigen.
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