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Pulau Kapas, MalaysiaReisebericht
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Vor einer Woche sind wir mit einem kleinen Boot auf die Insel übergesetzt und haben ein Zimmer im "Lighthouse" bezogen. Der Mittelpunkt des im Stil der traditionellen Longhäuser Bornes erbauten Hauses ist eine große mit Hängematte und bequemen Korbstühlen ausgestattete Holzveranda. Ein wundervoller Ort, um nichts zu tun. Am Nachmittag machen wir eine kleine Erkundungstour den Strand entlang. "Unsere" Bucht ist von Felsen begrenzt, die sich um einen beträchtlichen Teil der Insel erstrecken. Wir klettern, waten durch seichtes Wasser, hüpfen von Fels zu Fels und manchmal schwimmen wir ein Stück. In der nächsten Bucht entdecken wir eine Fledermaushöhle. Als wir näher kommen, ziehen die Fledermäuse sich immer tiefer ins Innere zurück, mit piepsenden Lauten orientieren sie sich. Es riecht streng. Eine andere Bucht ist übersät mit Steinen in den verschiedensten Farben, Formen und Mustern. Es macht Spaß, sie aufzuheben, zu betrachten und die schönsten auszuwählen. Wir klettern weiter über die Felsen, bis wir die rauhe Nordseite der kleinen Insel erreichen. Zwei Stunden später lassen wir uns angenehm müde zu Kaffee und Obstpfannkuchen in einer winzigen Strandkneipe direkt am Wasser nieder. Nach dem Sonnenuntergang, für den wir uns allabendlich nochmals zum Strand begeben, werden wir in der "crazy kitchen" des Lighthouses heute zum Essen eingeladen. Fangfrischer Fisch in Currysauce, Gemüse mit Huhn, Reis. Frisch gepresster Orangensaft. Zum Nachtisch Papaya. Wir bleiben noch ein paar Tage.
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