Praslin, Seychellen

      Reisebericht

 

 

   

 

SeychellenAm 6. August war es endlich soweit !!!  

Für die nächsten drei Wochen war Besuch im Paradies angesagt. Von Frankfurt aus ging es bequem im Nachtflug in 9 Stunden mit Air Seychelles nach Mahe (Victoria) auf die Hauptinsel der Seychellen. Aufgrund des dort nicht unüblichen schlechten Wetters landeten wir erst auf den dritten Versuch, wobei einen das Gefühl nicht losließ, dass das Benzin sowieso nicht länger gereicht hätte.

Mit einer kleinen Propellermaschine ging es im Anschluss direkt weiter nach

Praslin    

wo wir die ersten 6 Tage unseres Urlaubs verbrachten. Wir nahmen den Bus quer über die Insel, um zu unserer ersten Unterkunft zu gelangen. Busfahren kostet immer gleich viel - egal wohin - und das ist fast nichts, da die Seychellois auf ihn angewiesen sind.  Berührungsängste sind natürlich total unbegründet, da es wohl kaum ein anderes Land auf der Welt gibt, wo man so sorglos Urlaub machen kann. So waren wir dann schon recht bald morgens am Le Duc an der Anse Volbert an der Ostküste von Praslin. Dort hat es uns ganz gut gefallen. Die Zimmer sind sehr schön und mit Moskitonetz !! Nur ein paar Meter zum Strand. Essen sehr gut. Wenn man keine Halbpension vorgebucht hat, kann man sich morgens noch entscheiden, ob man abends mitessen möchte (ca. 30 Euro p.P.). Wir trödelten den ganzen Tag voll herum, um uns so richtig einzuleben. Also: Strand antesten, auf der Terrasse sitzen und Vögel beobachten, Kaffeechen trinken...

 Der nächste Tag begann gleich mal mit Regen. Was soll´s. Erst mal gemütlich frühstücken. Ok, es regnet immer noch. Vielleicht mal was lesen, endlich hat man mal Zeit dazu. 11 Uhr. Regen. Also gut. Kurzentschlossen fuhren wir mit dem Bus ins berühmte Vallee de Mai, da es dort im dichten Wald ja eh egal ist wie das Wetter ist. Was sollen wir sagen, es geht sowieso jeder, der auf Praslin ist auch ins Vallee de Mai. Aber es ist einfach auch faszinierend dort. Man wird tatsächlich verzaubert von der Vielfalt der Natur, den Früchten, den riesigen Palmwedeln und der Ursprünglichkeit. Auch wir blieben den ganzen Tag voll und trampten dann zurück zum Le Duc. Hungrig, aber zufrieden mit der Welt.

Am nächsten Morgen wolkenloser Sonnenschein. Nichts wie raus, schnell frühstücken und los. Bei schönen Wetter kann es nur ein Ziel geben:

Anse Lazio

Vom Le Duc aus sind´s nur zwei Stationen mit dem Bus. Noch 5 Minuten zu Fuß über einen kleinen Hügel und da ist er, der schönste Strand der Welt.  Und alle die dies behaupten haben einfach recht. Schneeweißer puderfeiner Sand, palmengesäumt, in allen Blautönen schimmerndes Meer, glasklares Wasser. Um dies richtig zu genießen, lohnt es sich wirklich früh dran zu sein. Wir empfehlen zuerst mal eine ausgedehnte Schnorchelrunde am rechten Rand der Bucht. Dort an den Felsen entlang zu schnorcheln ist ein echtes Erlebnis. Unzählige verschiedene bunte Fische im - nach unseren Erfahrungen - klarsten Wasser der Seychellen. Um sich an den Strand legen gibt auf der linken Seite sehr schöne einsame Plätzchen unter Palmen. Zur Abwechslung kann man zwischendurch mal die Schildkröten direkt hinter dem Strand besuchen. Mit dem letzten Bus zurück. Ein Traum wurde wahr......

Unser vierter Urlaubstag begann - wie so viele Tage - zunächst mal mit einem skeptischen Blick auf das Wetter. Ausgedehntes Frühstück war die logische Folge. Im Le Duc sitzt man auf einer offenen Veranda mit Blick in den schönen Garten. Dies bedeutet, dass man nie alleine frühstückt. Viele kleine bunte freche Vögel versuchen auch einen Happen zu ergattern. Am Besten schmeckt ihnen wohl das Toastbrot.  Schon allein deshalb vergeht die Zeit wie im Fluge, und plötzlich scheint dann auch wieder die Sonne. Wir beschlossen ganz relaxt ein bisschen am Hausstrand entlangzugehen. Wenn man den ganzen Stand bis zum Ende entlang und wieder zurückläuft, sind ruckzuck mal 3 Stunden rum. Aber es lohnt sich. Auf der einen Seite türkisblaues Meer, unter einem feiner weißer Sand und auf der anderen Seite dichte grüne Vegetation mit vielen Palmen. Eben Urlaubsfeeling pur.  Alle Unterkünfte sind so gebaut, dass sie niedriger als die Palmen und vom Meer aus nicht zu sehen sind. Nachmittags gingen wir Schnorcheln. Nur ca. 100 Meter entfernt befindet sich das La Reserve Hotel an der Anse Petite Cour. Einfach ins Hotelgelände reinlaufen, an den Strand gehen und rein ins Wasser. Das ist deswegen so empfehlenswert, weil im August das Meer an der Anse Volbert selber viel zu trübe ist. Hier aber glasklar. Vor nicht wenigen Jahren war diese Schnorchelstelle noch ganz in Ordnung. Aber der El Nino hat auch hier - wie überall auf den Seychellen - seine Spuren hinterlassen. Die Korallen sind gebleicht und an manchen Stellen durch die Brandung zerstört. Trotzdem gibt es noch eine Unmenge an bunten Korallenfischen und Seesternen. Das Schnorcheln innerhalb des Riffs ist problemlos, allerdings ist das Wasser ist bei Ebbe fast zu niedrig.

Unser letzter ganzer Tag auf Praslin bricht an. Ziel: mit dem Bus an die Westküste und zu Fuß auf Erkundungstour gehen. Wir fuhren bis zur letzten Haltestelle im Nordwesten.  Hier gib es Krabbenzucht und Hühnerfarmen, sowie Obstplantagen. Wir entschlossen uns weiterzulaufen bis zur verträumten Anse Georgette. Leider machten wir dabei den Fehler am Strand entlang zu laufen. Denn von der Anse Kerlan aus gibt es keine Möglichkeit weiter zu kommen, weder die Felsen entlang, noch über den Hügel dazwischen. Man muss es vom Landesinneren aus probieren, oder - ganz einfach - von der Anse Lazio aus. So blieb uns nur der sehnsüchtige Blick von oben. Diese Gegend hat sich bis heute sehr stark gewandelt, da an der Anse Kerlan ein absoluter 6-Sterne Luxusschuppen mit Golfplatz gebaut wurde. Die Anse Georgette selber, ist aber immer noch gänzlich unverbaut und somit ein echter Traumstrand.

Am sechsten Tag steht dann auch schon die Weiterreise zur nächsten Insel an.

Was würden wir anders machen:  

  •  2mal zur Anse Lazio gehen
  •  die Anse Georgette finden

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