Singapur

      Tagebuch eines Aussteigers

 

 

   

 Diese Stadt war die erste Station meiner Asienreise. Der Flug von Frankfurt nach Singapur hat zwölf Stunden gedauert. Um 10 Uhr morgens bin ich gelandet. Mit dem Bus ging es dann in die Bencoolenstraße, dort sind die billigen Hotels. Diese sind entsprechend schmutzig. Ich habe mein Zimmer mit mehreren anderen Leuten geteilt. Trotzdem war es teuer. Eine Übernachtung mit Frühstück (Toast und Marmelade, sowie Kaffee) hat 15 DM gekostet.

In Singapur habe ich angefangen zu lernen, wie man mit Holzstäben ißt. Ein Junge hat es mir in einem Chinesenrestaurant beigebracht. Er fand es recht amüsant, da ich ziemlich lange zum Essen gebraucht habe.

An Sehenswürdigkeiten habe ich mehrere Tempel besichtigt. Wie zum Beispiel Sri Mariamman, Thian Hock Kong, Sri Krishnan. In diesen Tempeln hielten sich viele Leute auf. Gefallen haben mir die farbenprächtigen Bemalungen und die andauernde Betriebsamkeit. Trotzdem strahlten diese Tempel irgendwie Ruhe aus. Und es hielten sich verschiedene Altersgruppen in diesen Tempeln auf, vom Kleinkind bis zum Greis. In Chinatown und am Hafen war ich natürlich auch.

Ein Tagesausflug wurde auf die Insel Sentosa gemacht. Das ist ein Naherholungsgebiet. Vom Festland aus bin ich mit einer Seilbahn auf die Insel hinübergefahren. Die Kabinen waren recht klein und es hat arg geschaukelt. Auf der Insel habe ich unter anderem eine Schmetterlingsfarm und ein Aquarium besichtigt. Dieses ist wirklich sehr gut gemacht. Es ist so groß, dass man wie in einer Höhle durch das Wasser durchgehen kann. Wenn man zu müde ist um zu laufen, kann man sich auf einen fahrenden Bürgersteig stellen.  Dieser fährt einen durch das Aquarium durch. Über sich und seitwärts ist dann das Wasser zu sehen. In dem Aquarium waren viele Haie, Mantas und Wasserschildkröten. Alles sehr sehenswert.

In Singapur gibt es eine besondere Art von U-Bahn. Zwischen dem Bürgersteig und den Gleisen ist alles komplett von unten bis oben verglast. Erst nachdem die U-Bahn nach dem Einfahren in dem Bahnhof komplett zum Stillstand gekommen ist, öffnet sich diese fest installierte Glasbarriere. Und natürlich die Türen der U-Bahn. Somit kann wohl nie ein Unfall passieren. In den U-Bahnen und im gesamten Untergrundbezirk herrscht Rauchverbot. Gegessen und getrunken werden darf dort auch nichts. Ich habe Singapur als sehr saubere Stadt in Erinnerung. Es gibt hohe Geldstrafen, zum Beispiel für das Wegwerfen einer Zigarettenkippe.

Eines Abends hat mich eine Reporterin von der Singapurzeitung interviewt. Sie wollte alles Mögliche von mir wissen. Zum Beispiel wie alt ich bin, ob mir die Stadt gefällt, warum ich hier bin, wie lange ich bleiben wolle, usw.



Singapur

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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