Thailand: Der Norden

Chiang Mai

      Reisebericht

 

   

 

Die Metropole des Nordens und zweitgrößte Stadt Thailands, mit internationalem Airport. Unterkunft in zahlreichen Guesthouses und Hotels. Chiang Mai selbst bietet viele Sehenswürdigkeiten und ist als Stützpunkt für Ausflüge in die Umgebung bestens geeignet.

Das Wat Phra Singh, das Wat Chedi Luang, das Wat Chiang Man, die Altstadt und der berühmte Nightmarket sind sehenswert. Eine Fahrt zum Doi Suthep (herrliche Aussicht), zum Elefanten-Camp beim Dorf Ban Ta Yak und in das Schirmmacherdorf Bor Sang sollten dazu gehören. Dort kann man zusehen wie farbenprächtig Fächer und Schirme gemacht werden. Auch das Städtchen Lamphun mit dem Tempel Wat Haripunchai, der Doi Inthanon Nationalpark mit dem gleichnamigen höchsten Berg Thailands (2595m) sind einen Ausflug wert.

Goldenes Dreieck ThailandVon Chiang Mai aus Richtung Norden erreicht man die Provinzstadt Chiang Rai. Von dort ist es nicht mehr weit zum legendären Goldenen Dreieck an dem die Länder Burma, Thailand, Laos zusammenstoßen, " früher " ein Gebiet in dem der Opiumhandel blühte. Eine Bootsfahrt (tolles feeling) auf dem Mekong sollte unternommen werden.

Auch die nördlichste Stadt Thailands Mae Sai am gleichnamigen Fluss gelegen (Grenze zu Burma) ist einen Besuch wert. Das Hilltribe-Trekking zu ethnische Volksgruppen wie Meo, Lisu, Akha, Karen, Lahu und Shan ist eine abenteuerliche, aber lohnende Unternehmung. Es kann organisiert als Gruppe, oder nur mit einem Führer (von mir bevorzugt) gemacht werden. Ausrüstung wie Rucksack, Stiefel, Jacken usw. kann preiswert in Chiang Mai oder Chiang Rai gekauft werden. (In den Bergen kann es nachts ganz schön kalt werden) Auch Floßfahren auf den Flüssen des Nordens sind oft recht abenteuerlich, aber echt super.

Eine meiner Touren ging von Chiang Mai nach Pai. Die Strecke führte durch eine phantastische Landschaft mit Dschungel und steilen Passtrassen. In Pai machte ich 2 Tage Station und besuchte in der Umgebung einige Dörfer der Bergstämme. Dann ging es weiter auf einer weiteren abenteuerlichen Strasse nach Mae Hong Son. In dem sehr schönen Ort sind ein burmesischer Tempel Doi Kong Mhu, Wasserfälle und eine heiße Quelle zu besichtigen. Auch den Besuch in einem Dorf mit Flüchtlingen aus dem chinesischen Bürgerkrieg, die auf einer baumlosen Hochebene (Landschaft wie in der Mongolei) an der burmesischen Grenze siedeln, möchte ich nicht missen. Über Mae Sariang beendete ich dann meine Rundreise wieder in Chiang Mai.

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