Velidhu Malediven

      Reisebericht

 

 

   

 

Allgemeines

Die Malediven - Traum jedes Urlaubers!

Was wie die Werbebotschaft eines allzu eifrigen Touristik Managers klingt, wird durch die Realität sogar noch übertroffen. Vor Ort ist es wirklich so schön wie man sich das immer vorstellt: Palmen, schneeweisser Strand, glasklares grünblaues Wasser und viel Platz für Individualisten. Die Malediven sind einfach ein Traum, wenn der Urlaub nicht so teuer wäre, müsste man jedes Jahr dorthin fliegen. Wobei das teuerste die Reise selber sowie die Tauchgänge sind (sofern man taucht).

 

 

 


Foto: Albert Paulisch

Man hört zwar auch häufig von den hohen Preisen vor Ort, und das ist auch sicher richtig (z.B. 1 Flasche Sonnencreme =  DM 50,-). Aber da kann man ja vorbauen und entsprechend ausgerüstet anreisen. Nur an den Getränken (z.B. Wasser 1,5 Liter zu DM 8,-) sollte man nicht sparen, das kann nämlich gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Und der nächste Arzt oder die nächste Apotheke ist weit. Allerdings hat jede Rezeption bzw. Tauchschule ein ganzes Sortiment gebräuchlicher Medikamente auf Lager, die von ehemaligen Reisenden zurückgelassen wurden.

Baden

Wie gesagt, der Strand ist einfach traumhaft. Und das Wasser ist wunderbar warm (30°C). Fast jeder Bungalow hat seinen eigenen Privatstrand, der nur wenige Schritte von der Eingangstür entfernt ist. Besser geht es nicht. Mich persönlich reizen übrigens die Wasserbungalows auf Stelzen nicht. Sie sind zwar etwas grösser und luxuriöser ausgestattet, haben aber natürlich keinen eigenen Strand sondern nur eine Leiter in's Wasser.

Tauchen

Von den Tauchgängen auf den Malediven war ich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Wir waren ein Jahr zuvor am Roten Meer und waren sehr verwöhnt. Die starke Strömung ist gewöhnungsbedürftig und die Sicht war im März auch nicht berauschend. Ausserdem hat die Korallenbleiche doch sehr stark zugeschlagen.

Der beste Spot in der Nähe von Velidhu ist Maaya Thila. Aber da natürlich nicht jeder Taucher dort Platz hat, werden auch viele andere, weniger reizvolle Plätze angefahren. Man sollte sich übrigens genügend Luft für's Auftauchen aufheben, am schönsten ist es nämlich in 5 - 7 m Tiefe auf dem Riffdach.

Eine lustige Sache beim Tauchen sind auch die Japaner: Man weiss ja, dass sie an Land sehr viel fotografieren, aber was die Japaner an Fotoausrüstung mit unter Wasser geschleppt haben, hätte für Jaques Cousteau, Hans Haas und 10 weitere Tauchprofis gereicht. Unglaublich!

Hausriff

Die Insel Vellidhu verfügt über ein schönes Hausriff, das sich aber leider nicht um die ganze Insel zieht, sondern nur auf der Seite des Restaurants / Badestegs richtig gut ist. Abends wird der Badesteg übrigens sehr schön unter Wasser beleuchtet. Ein tolles Ziel für einen kleinen Verdauungsspaziergang nach dem Abendessen. Wir haben jeden Abend "unseren" Kofferfisch besucht und auch ein Babyhai hat sich recht häufig gezeigt.

Essen

Das Essen auf Velidhu ist zwar nicht allererste Spitzenklasse, aber doch ziemlich gut und abwechslungsreich. Ein sehr reichhaltiges Buffet sowie jeden Abend zwei Gerichte, die von zwei Köchen frisch zubereitet werden. Eine Vollpension ist nicht zu empfehlen, da man Mittags bei der Hitze ohnehin keinen Hunger hat und das gute Frühstück (unterstützt durch einen kleinen Snack am Mittag) bis zum Abend reicht. Es herrschen übrigens sehr hygienische Verhältnisse, die Küchentür steht immer auf, sodass man gerne einen Blick hineinwerfen kann.

Freizeitgestaltung

Ausser Baden, Schnorcheln und Tauchen gibt es eigentlich nicht viel. Die ansässige Surfschule hatte beispielsweise während der gesamten Zeit nur an einem Tag Gäste (ansonsten war der Wind zu wenig). Dennoch kann man es auch als aktiver Mensch sehr gut auf der Insel aushalten. Durch das warme Wasser ist es kein Problem, einen grossen Teil des Tages im Meer zu verbringen (Eincremen!).

Übringens ist es nicht unbedingt erforderlich, viele Bücher mitzunehmen, da eine kostenlose Bücherei vorhanden ist.

Viel Spass!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Malediven

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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