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MontenegroReisebericht
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Wer nicht nur reines Strandvergnügen sucht oder eine Sonnenpause benötigt, hat vielfältige Möglichkeiten zur Erkundung der Natur bzw. der kulturellen Angebote. Die, zumindest in der Winterzeit, regenbegünstigte Bergregion Montenegros lässt eine für diese Gegend üppige Vegetation sprießen. Grüne, mit Nadel- und Laubgehölzen bedeckte Berge sind ein ständiger Blickfang. Aber auch die gepflegten Parkanlagen in Ortschaften sind eine Augenweide. Hier bestimmen Palmen, Magnolien, Agaven, Mimosen, Pfefferbäume und vielfarbige Oleanderbüsche das Bild. In den Gärten wachsen u. a. Zitronen, Pfirsiche, Feigen, und Wein. Seit fünf Jahren versuchen sich die Montenegriner erfolgreich im Kiwi-Anbau. Wer einen Spaziergang am felsigen Ufer macht oder mit einem Boot fährt kann bis ins Meer ragende Karstgesteinfelsen sehen. An diesen kann man die über Jahrtausende erfolgten gewaltigen tektonischen Verschiebungen des Gesteins von teilweise mehr als 45 Grad deutlich sehen. Empfehlenswert ist auch ein nächtlicher Blick bei Mondschein über das Meer, wenn das silberne Licht flimmernd vom Wasser reflektiert wird und im Hintergrund die Silhouette eines hochaufragenden Bergmassivs scheinbar bis in den Himmel reicht. Wer weitere Einmaligkeiten für das Auge sucht, hat in Montenegro viele Möglichkeiten. In der Bucht von Kotor soll sich der größte Fjord Europas, auf jeden Fall aber der südlichste befinden. Man kann ihn als Tourist organisiert oder individuell umfahren oder auch mit einer Fähre überqueren, es ist beides ein Erlebnis. Dort werden auch die als Delikatesse beliebten Miesmuscheln gezüchtet. Sie gedeihen in der Mischzone von Salz- und Süßwasser am besten und durch die umgebenden Berge fließt reichlich Süßwasser zu. Auch zwei kleine Inseln, auf denen sich jeweils nur eine Kirche befindet, kann man dort bewundern. Weiter lesen
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Copyright © 2002 Holger Richter