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Hans
Christian Andersson schuf mit seinem Märchen von der kleinen
Meerjungfrau das Vorbild für Kopenhagens meist besuchtester
Statue. Edward Ericcson, der 1913 das kleine Kunstwerk modellierte
darf sich rühmen, Schöpfer des romantischsten Platzes
Dänemarks zu sein. Täglich erweisen tausende Besucher
der kleinen Nixe am Hafen ihre Referenz
Die vier, den Platz begrenzenden Rokkokopaläste sind
die derzeitige Residenz der königlichen Familie und werden
von Gardisten mit prunkvollen Uniformen bewacht. Täglich
um die Mittagszeit füllt sich der Platz vor dem Reiterstandbild
„Frederiks des Fünften“ während der pompösen
Wachablösung mit Besuchern aus aller Welt. .
Das
majestätische Backsteinschloß "Rosenborg"
im Renaisancestil erbaut, ist umgeben von einem der schönsten
und weitläufigsten Parkanlagen Kopenhagens. Der älteste
Park der Stadt wurde im Laufe der Jahrhunderte entsprechend
der Mode mehrfach umgestaltet. Die Gärtner König Christian
IV: experimentierten mit Obst und Gemüsesorten, die bis
dahin nie in Dänemark angebaut wurden. Gemäß
dem französischen Stil, ließ Frederik III. den Gemüsegarten
in einen Lustgarten umgestalten. Aus dieser Zeit stammen die
alten Linden, die bei den Veränderungen 1820 in einen englischen
Garten stehen bleiben konnten.
Mitten
in der Altstadt steht der Runde Turm, ein weiteres Novum der
Metropole. Er wurde als Observatorium für die Universität
und zugleich Kirchturm der herrlich ausgestalteten Drei-Einigkeits-Kirche
erbaut. Für die 36 Meter Höhe bis zum Ausstieg braucht
man keine einzige Treppe zu steigen. Dafür muß man
209 Meter im Kreis laufen, wie in einem Schneckenhaus. Der im
17. Jahrhundert auf Geheiß des damaligen Königs gebaute
Neue Hafen, einstmals das Rotlichtviertel der Stadt, hat sich
zu einer Szene- und Flaniermeile mit unzähligen Kneipen
und verankerten Restaurantbooten entwickelt. Hier spürt
man das pulsierende Leben der dänischen Hauptstadt.
Der Turm des Rathauses überragt alle anderen Bauwerke.
Der Platz vor dem Gebäude ist der Mittelpunkt der Hauptstadt.
Die Statue des Stadtgründers Bischof Absalon schaut wachend
über die Besucher.
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