Dover

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Das Tor zur Insel

Reisebericht England Dover

Der Hafen von Dover ist nur 28 km von Frankreich entfernt. 14 Millionen Passagiere werden pro Jahr hier durchgeschleust. Landepunkt auch vieler Invasionen, zunächst die Römer mit 80 Schiffen, später germanische Stämme und im Oktober 1066 als letztes die Normannen. Napoleon und Hitler scheiterten.

Auf der Anreise werden wir sofort mit dem original englischen Wetter vertraut gemacht. Doch schon am nächsten Tag lacht die Sonne und der Himmel war blau.

Die ersten Versuche des Linksverkehrs sind kein Problem. Die Umstellung geht sehr schnell und nach kurzer Zeit macht es sogar schon Spaß.

Das hoch über Dover liegende Castle sollte auf jeden Fall besucht werden, da es sehr bequem mit dem Auto zu erreichen ist. Es ist das Erste von vielen Schlössern, Gutshöfen und Herrenhäusern, die wir uns noch ansehen wollen. Ein grandioser Blick über den Hafen und die Stadt fällt ebenfalls noch ab. Das Castle kann nicht nur von außen besichtigt werden - auch ein Rundgang durch das Innere der Räume ist möglich. 115 m hoch über den Kreidefelsen liegt dieses Castle. Massive Wehranlagen zum Schutz der Kanalküste waren hier in früherer Zeit vorhanden. Der Grundstein wurde im 11. Jahrhundert von den Normannen gelegt, später wurde es bei jeder Bedrohung ausgebaut - zuletzt im 2. Weltkrieg. Bei gutem Wetter hat man einen Blick bis hinüber nach Frankreich.

Im Innern der Burg finden sich gut erhaltene Gegenstände aus der Vergangenheit. Selbst mit Laeserlicht und Videodokumentationen wird gearbeitet. Informationen allerdings nur in englischer Sprache. Bei einem Rundgang über das Gelände hat man einen wunderschönen Blick über die Hafenanlagen von Dover z. B. vom Beobachtungsstand des Admirals. Einige Bunkeranlagen und mittelalterliche Tunnel sind noch zu besichtigen. Diese Tunnel verlaufen unter der Burg und wurden mehrfach umgebaut und erweitert.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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