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Samos |
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Wer romantisch/kitschige Urlaubsorte mag, ist mit Phytagorio oder Kokkari gut bedient. Diese dürften aber im Juli/August aus allen Nähten platzen. In Phytagorio sind jedoch der ständige Fluglärm durch den nahen Airport und die mäßige Umgebung als Minus zu verbuchen. Sehr gut gefallen hat mir Samos-Stadt mit seiner gemütlichen Atmosphäre. Hier hat das Touristikgeschäft den griechischen Alltag noch nicht ganz verdrängt. Ruhige Hotels und Pensionen in "zweiter Reihe" den Hang hinauf - teilweise mit gutem Hafenblick. Zahlreiche Restaurants und Bars - nicht nur an der belebten Uferpromenade. Sehr zu empfehlen ist auch das gemütliche Frühstück im schattigen Stadtpark und der fast rituelle abendliche Spaziergang ('volta') entlang der Hafenpromenade. Nachteil: Keine guten Strände in Ortsnähe (Bus oder Moped erforderlich!). Die Hauptorte und -strände sind über ein gut funktionierendes Bussystem untereinander verbunden. Für weitergehende Inselerkundungen und Strandausflüge solltet ihr aber unbedingt einen Motorroller/Moped mieten. Lohnt sich! Wunderschön gelegen sind die zahlreichen kleinen Bergdörfer - z.B. Vourliotes und Manolates - wo es auch sehr gute lokale Küche gibt! Unbedingt Wanderungen in den Bergen unternehmen (super Blick über den Küstenstreifen hinweg zur Türkei hinüber). Es gehen mehrmals täglich Boote ab Samos-Stadt oder Phythagorio zum türkischen Hafen Kusadasi rüber. Aber: Enorm hohe Preise für Fahrt und Hafengebühren (> 100 DM); wahrscheinlich zur Abschreckung! Schließlich sollt ihr das Geld in GR ausgeben ;-( Angeblich soll auch das Übernachten in der Türkei dazu führen, daß Charterflieger in GR ihren Rückfluganspruch verlieren. Wesentlich billiger ist es, Fährausflüge auf die benachbarten griechischen Inseln zu machen. |
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