|
Wonosobo, JavaReisebericht |
|
||||||||||||
|
Wir bleiben dann doch drei Tage. Früh morgens steigen wir in den Bus. Entlang der Straßen sind Marktstände aufgebaut, mit Körben und Säcken beladene Menschen fahren ein Stück mit, Mütter bringen ihre Kinder in den Kindergarten, viele Schüler sind unterwegs. Nach einer Stunde erreichen wir das Dieng Plateau und wandern um blau oder grün schillernde Kraterseen herum, vorbei an dampfenden Schwefelquellen, entlang terrassierter Felder und durch kleine Dörfer, wo uns die Menschen überall fröhlich zuwinken und -rufen. Selamat pagi, guten Morgen. Darimana und ke mana, wollen sie wissen, woher kommt ihr und wohin geht ihr. Kinder in Schuluniformen winken und wollen fotografiert werden. Die Menschen führen, umgeben von dieser grandiosen Landschaft, ein karges Leben, und dennoch begegnen uns Lachen und Freundlichkeit auf fast jedem Schritt. Im Wisma Duta, unserem Homestay, wartet Besuch, junge Leute, die ihr Englisch mit uns erproben möchten. Alle haben Zeit, von der Eile, die unseren Alltag so weitgehend bestimmt, ist hier nichts zu spüren. Wir lernen Dwi kennen, ein 18jähriges Mädchen, das noch zur Schule geht, gerne einen Computer hätte und noch lieber etwas von der Welt sehen würde. Agung ist 28 und hat sich gerade in Jakarta für einen Job auf einem aus Singapore auslaufenden Passagierschiff beworben. Die 25jährige Esti ist auch auf Arbeitssuche. Am nächsten Abend setzen wir die Konversation bei einem vorzüglichen javanischen Dinner, zu dem wir in Agungs Elternhaus eingeladen werden, fort. Zum Abschied bekommen wir eine Visitenkarte, auf der steht: Vielen Dank für den Besuch in meinem Haus. Selamat tinggal, Wonosobo.
|
|
||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Copyright © 2002 andere-laender.de