Mit dem Mountainbike durch Island

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Island Reisebericht

 

Nun ist es Wirklichkeit! Ich sitze in einer Maschine, der Iceland Air von Kopenhagen Richtung Reykjavik.

Dabei scheint es mir so als würde ich gerade noch durch eine BIKE - Ausgabe schmökern und vom großen Abenteuer träumen. Aber irgendwann hatte ich genug von Träumereien und nun liegt der Alltag weit hinter mir und vor mir die Insel aus Feuer und Eis mitten im Nordatlantik. Zuerst von irischen Mönchen und dann um 870 n.Chr. von norwegischen Wikingern unter Ingulfur Arnason erstmals erkundet und besiedelt.Eines ist klar Mountainbikes hatten Sie damals noch keine! In 3 Wochen möchte ich die Grenzen für mich und mein Bike neu ausloten und soviel wie möglich von der Insel erkunden.

Nach der Landung in Keflavik, dem internationalen Airport im Südwesten Islands, steh ich erstmals ungläubig vor der Gepäckausgabe. Spätestens nachdem ich nur mehr alleine dastehe und das Laufband zu seiner x-ten Runde ansetzt wird mir klar,daß sich mein Schlafsack und die Kochutensilien entschlossen haben noch etwas Zeit in Kopenhagen zu verbringen. Kein Wunder, bei all den schönen Frauen dort oder hat da schon mal ein isländischer Troll seine Finger im Spiel?

Nach einigem Verhandeln bekomme ich ein Zimmer in einem 4 Sterne Hotel der Island Air und noch 100 US$. Naja, wenn ich daran denke, daß ich um 23.00 Uhr noch mein Bike auspacken und 50km nach Reykjavik vor mir gehabt hätte! Gar nicht mal so schlecht, diese Art der Begrüßung.

Reykjavik IslandAn meinem ersten Tag suche ich mir den Campingplatz von Reykjavik im Zentrum der 140.000-Einwohner-Stadt. Dort muß ich zwar noch 1 Tag auf meinen Schlafsack warten, aber egal. Ich will mir sowieso einen ersten Eindruck von der Stadt in der rauchenden Bucht verschaffen. Nur die Transporttasche meines Bikes ist nicht wirklich ein Ersatz für einen warmen Daunenschlafsack!

Reykjavik hat den Flair einer norwegischen Kleinstadt und vermittelt mit Ihren vielen kleinen Häuschen mit den bunten Fassaden und Dächern besondere Lebensfreude, die nichts von den langen und harten Winter erahnen läßt, der für ein halbes Jahr über der Insel herrscht. Im Zentrum steht alles überragend die Halskrimkirka. Ein moderner Kirchenbau, dessen weiße Fassade an die Formen der Basaltblöcke der Insel erinnern soll.

Am nächsten Tag ist es endlich soweit. Meine Ausrüstung vervollständigt sich und die Tour kann beginnen. Ich habe mich dazu entschieden die Insel im Uhrzeigersinn zu umrunden. D.h nicht ganz; die zerklüfteten Nordwestfjorde mit ihren Vogelfelsen werden noch ein paar Jährchen warten müssen.Das Verkehrsnetz in Island läßt sich eigentlich recht einfach beschreiben. Rund um die Insel verläuft mehr oder weniger gut asphaltiert die Road Nr.1 und im wesentlichen noch 2 Transhochlandrouten: Die Kjölur und die Sprengisandur Route.

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