|
Capri - die Insel der GötterReisebericht |
|
||||||||||||
|
Eine Fahrt nach Capri gehört zu den Ausflügen, die sich kaum eine Tourist entgehen läßt, zu sehr lockt der eigenartige Zauber der Insel, die fast magische Anziehungskraft, die von Ruhm, Schönheit und einem Hauch capriziöser Abenteuer ausgeht. Die göttliche Einsamkeit, die über die Insel gebreitet war, als der schwedische Arzt Axel Munthe sein "San Michele" entdeckte, liegt schon lange zurück. In manchen Tagen wird man kaum einmal zehn Meter gerade aus schauen können, wenn man an der Marina Grande, im Zentrum Capris, auf der Piazza in Anacapri flaniert oder die Villa San Michele besucht. Bei schönem Wetter lockt die "Blaue Grotte" alle Besucher magisch an. Von Anacapri hat man einen besonders schönen Blick auf die Weite des Mittelmeeres und die dramatische Schönheit der Inselküste mit tiefen Einschnitten, kleinen Buchten, zerklüfteten Küstenabschnitten und vielen Grotten und Höhlen, welche auch schon die römischen Kaiser begeisterten. Ein besonderes Erlebnis ist ein Besuch in einer Keramikwerkstatt oder einer Limonenlikör-Destillerie.
Die Töpferkunst hat auf den Inseln Ischia und Capri schon eine jahrhunderte lange Tradition. Fast jedes Haus ist mit den wunderschönen und farbenprächtigen Kacheln geschmückt. Auf Capri kann der Besucher eine der vielen Werkstätten diese Kunsthandwerkes im Zusammenhang mit dem Besuch von "Mini Capri" besichtigen. Vor den staunenden Augen der Zuschauer entstehen mit kunstfertigen Händen die grazilen Ornamente auf den Tonwaren. Viele Geschäfte in den Urlaubsorten bieten eine verschwenderische Vielfalt der Keramiken an. Zu den historischen Sehenswürdigkeiten zählt die Villa San Michele, die der schwedische Modearzt und Schriftsteller Axel Munthe (1857"1949) bauen ließ und die heute mitsamt gepflegtem Garten ein besuchenswertes Museum ist.
Capri ist in den Sommermonaten, der Hauptreisezeit, natürlich von den Tagestouristen total überlaufen. Für Urlauber, welche nicht nur einen Tag Zeit haben und auf der Insel übernachten, werden die ruhigen Abendstunden, mit den leichten säuselnden Wind und dem Rauschen der Brandung an den steilen Felsen, als die eigentliche Begegnung mit Capri in Erinnerung bleiben. Die warmen Sommerabende sind die Zeit für erholsame Spaziergänge durch die Gartenanlagen der Tiberius-Villa oder einem Bummel durch die schmalen Gassen der Orte, wo die Restaurants unter freiem Himmel zu einem gepflegten Glas Wein einladen. Buchtipp: Golf von Neapel. Reisehandbuch |
|
||||||||||||
|
|
||||||||||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|||||||
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Copyright © 2002 andere-laender.de