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FuerteventuraReisebericht |
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Ich gebe ganz kurz ein paar Tips für Corralejo wieder, die sich auf unsere Erfahrungen (Dez. 97, Dez 98, je eine Woche) stützen. Zum Nachtleben kann ich wenig beisteuern; wir waren mit Kleinkind unterwegs ;-) Ankunft Am Flughafen gibt es direkt nach Verlassen des Ankunftsteils (Gepäckausgabe) linker Hand in dr Haupthalle eine kleine Touristeninformation. Dort gibt es kostenlos ein Faltblatt mit einer Straßenkarte der Insel (Maßstab 1:200.000, also wie Generalkarte). Die sollte man sich auf jeden Fall mitnehmen. Außerdem gibt es dort fotokopierte und sehr schematische Stadtpläne von Corralejo, die recht ungenau sind. Aber vielleicht besser als nichts, also fragen. In allen Supermärkten und Souvenirshops im Ort wird ein sehr anständiger Stadtplan verkauft (Plano Turistico), Kaufpreis 1997: 195 pts (ca. 3 DM). Den würde ich in jedem Falle dazu kaufen. Meine Adressangaben lassen sich dann besser nachvollziehen. Corralejo Corralejo ist ein recht sypathischer Ort, der eher "Individultouristen" als "Pauschaltouristen" beherbergt. Jedenfalls im Vergleich zu den Ferienanlagen im Süden der Insel, also auf der Halbinsel Jandia...) Corralejo hat einen recht quirligen Hauptboulevard, der idiotischerweise nach dem Generalissimus Franco benannt ist. Dieser Boulevard (Avda. General Franco) bietet zwischen Avda. Grandes Playas und Calle Lepanto eine Reihe von Geschäften, Restaurants und Neppbuden, die stellenweise an ein kleines Las Vegas erinnern. Im Ortsinneren hört diese Avenida plötzlich an einer Tankstelle auf; ab dort gibt es einige enge Gässchen. Nun darf man dort allerdings keine pittoresken mittelalterlichen Architektur-Strukturen verlangen; es handelt sich generell um eine Bebauung des 20. Jh. Rund um das Ortszentrum sind vor allem in den achtziger und neunziger Jahren eine Reihe von Appartementanlagen und Einzelhäusern entstanden, die alle eine zwei- bis viergeschossige Bauweise aufweisen. Hochhäuser und Betonburgen gibt es in Corralejo nicht - mit Ausnahme zweier 60er-Jahre-Hotels in den Dünen (ca. 4 km auswärts), auf die ich noch zu sprechen komme. Der Strand Der touristische Witz an Corralejo ist eigentlich der Dünenstrand, der sich ca. drei bis sieben Kilometer ausserhalb des Ortszentrums befindet (also zurück in Richtung Inselmitte / Flughafen). Dieser Strand ist am besten mit dem Auto zu erreichen; man parkt am Straßenrand. Mietwagen (Opel Corsa etc.) sind dort übliche Verkehrsmittel. Es gibt ein öffentliches Verkehrsmittel in Form einer Bimmelbahn (Trecker mit Anhängern), das leider nur im Ort verkehrt und allenfalls an den Rand des Ortes, aber nicht bis zum Strand führt - von dort ist ein Fußmarsch zum Strand angesagt. Im Ort selbst gibt es zwei, drei winzige Badestellen mit aufgeschüttetem (?) Sand, die wir nicht allzu spannend fanden. Nach unserer Erfahrung sind die Strände in der Dünenlandschaft unbedingt den stadtnahen, biederen Stränden vorzuziehen. Etwas außerhalb der Hotels ist dort "wildes" FKK üblich. Ca. alle 500 m gbt es eine Strandbude, in der man essen und trinken kann (zu empfehlen sind als Zwischenmahlzeit die Shrimps in Knoblauch-Öl, ca. 9 DM). Störend ist manchmal der Wind. Es gibt inzwischen eine Reihe von Strandburgen aus Lava-Gestein, die dem Wind entgegenwirken sollen (und dies auch tun). Manche Leute "reservieren" diese Burgen, indem sie ein ein altes Handtuch dort deponieren. Feel free to enter! Einen kleinen Gag kenne ich noch: Es gibt im Ort an der westlichen Seite (etwas außerhalb des Stadtzentrums auf halbem Weg zum Dünenstrand, am Meeresufer mit Blick auf die Insel Lobos) einen Garten mit Swimming-Pool und Liegen. Dieser Garten darf von jedermann kostenlos benutzt werden, und die zugehörige Bude offeriert den *ersten* Sangria (naja) für umsonst. Der Garten ist im Siebziger-Jahre-Stil gestaltet und sieht einfach irre aus (quietschblauer Pool, beige Rundbögen-Mauern). Ein wunderbares Fotomotiv, das wir bisher in beiden Jahren "mitgenommen" haben. Er befindet sich am Ende der C. Poris (Wendehammer) und gehört zum Club Jardin Canario (die erwähnte Karte zu Rate ziehen!) Unterkunft Es gibt zwei große Hotelanlagen aus der Franco-Ära (60er Jahre) direkt am Dünen-Strand (Tres Islas und Oliva Beach), die hauptsächlich Pauschaltouristen aufnehmen. In den achtziger Jahren wurden diese Hotels durch niedriggeschossige Ferienwohnungen ergänzt. Das sind aber autonome Strukturen im Dünensand ohne jede urbane Anbindung. Dort gibt es zwar einen deutschen Arzt, aber kein vernünftiges Restaurant. Restaurants Zum Abendessen geht man ins Ortszentrum. Preise sind überall sehr ähnlich und entsprechen etwa 1/2 bis 2/3 des deutschen Niveaus. Ein Bier vom Faß (0.4) heißt "Jarra", ein kleines Bier (0,2) heißt "Caña"). Einige Empfehlungen: Marquesina. Cordon Blue Volcano Zwei Restaurants an der C. La Iglesia Sombrero Waikiki
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