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Nordlichter in AlaskaReisebericht
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Zwei Traveler aus Leidenschaft haben dem Berufsleben in Deutschland den Rücken gekehrt, um für 3 1/2 Jahre das Abenteuer zu suchen. In einem alten Campingbus reisen sie durch Nordamerika und passieren dabei mehr als 45 Breitengrade zwischen Eismeer und Wendekreis des Krebses. Sie verbringen zwei Winter unter der Wüstensonne Mexikos und einen in einem kanadischen Blockhaus in frostiger Kälte und unter den faszinierenden Nordlichtern.
Von einem Augenblick zum andern ist der ganze Stolz dahin, ein jammervolles Winseln entringt sich der arg lädierten Schnauze. Der Versuch, den lästigen Nasenschmuck mit der Pfote loszuwerden, scheitert an den tückischen Widerhaken, mit denen sich die Porcupine Quills fest im Fleisch verankert haben. Selbst wir haben Schwierigkeiten, die Dinger zu packen, da sie immer wieder durch die Finger rutschen. Außerdem gebärdet sich Nanuk wie wild. Wir sehen nur eine Möglichkeit: Zurück zum Wagen und zur Werkzeugkiste! Während einer den Hund mit aller Gewalt festhält, zieht der andere mit der Zange einen Stachel nach dem anderen heraus. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, denn natürlich hält das gepeinigte Opfer während der Prozedur nicht still. Wir können die Qualen mitempfinden. Man braucht nur zu sehen, wie die Widerhaken die Haut bis zu einem halben Zentimeter mit sich ziehen, ehe die Wunde aufreißt und den Stachel freigibt. Die meisten der Quills bekommen wir auf diese Weise heraus, aber leider nicht alle. Da wir Nanuk nicht weiter quälen wollen, geben wir uns mit dem Teilerfolg zufrieden.
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