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Abenteuer in AlaskaReisebericht Teil 2
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Auf dem Puzzle Lake verpaddelt?Wir glitten über den spiegelglatten Puzzle Lake auf das Ufer zu, von dem wir meinten, dass es dem Dickey Lake am nächsten liegen würde. Aber auch hier waren keine Anzeichen ersichtlich, die den Ausgangspunkt einer Portage kenntlich machten. Wir fingen an, an den Worten der BLM-Dame zu zweifeln. Wir hofften, so wie versprochen, den gesuchten See von einem der Hügel sichten zu können. Vom ersten Hügel war nichts zu sehen. Vom zweiten auch nicht. Hatten wir uns denn schon wieder verpaddelt? Aber die Konturen sahen doch genauso aus, wie die auf der Skizze. Wir liefen kreuz und quer durch die Umgebung, verloren uns dabei aus den Augen. Der Besitz einer topographischen Karte hätte einiges erleichtert. Langsam merkte ich, wie mein Entdeckersinn nachließ. Da hörte ich aus der Ferne Motorengeräusch. Ein Flugzeug kam aus einem Tal heraus. Man hatte uns erzählt, dass am Dickey Lake ab und zu Wasserflugzeuge landen und starten würden. Auf meiner Suche nach Berti fand ich erst einen Pfad, der auf dem Kamm des Hügels entlang lief und anschließend ihn. Wir folgten dem Pfad in die Richtung, aus der das Flugzeug gestartet war.
Der nächste Morgen hielt etwas Regen für uns bereit. So recht wollte von uns keiner aus dem kuscheligen Schlafsack kriechen. Etwas später ließ der Niederschlag nach und wir fingen an, unsere Sachen zusammenzupacken. Wir ließen die Sachen zurück, die Berti am einfachsten allein hoch tragen konnte - angetrieben von dem Wissen, dass unser Frühstück dort oben auf uns wartete. Der Versuch, alles in einem Rutsch zu unserem Kanu zu tragen schlug fehl. Und so liefen zwei durch Moskitonetze über den Köpfen geschützte Gestalten wie zwei Wasserträger über das Hochplateau der Alaska Range. Beide nutzten wir unser Stechpaddel, um es über die Schultern zu legen und an je einer Seite, einen Kleidersack zu tragen. Die sperrige Tonne mit unseren Lebensmitteln wurde kurzerhand zwischen beide Paddel gebunden und gemeinsam geschultert.
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