Rom - Eine Woche in der ewigen Stadt


Sonnabend, 28. September 1996

Die Zeit vor unserer Abreise reichte gerade noch für einen kurzen Abstecher zum Petersdom. Als wir uns gerade im vorderen Teil der Kirche in der Nähe des Heiligen Stuhls befanden, wurde dieser Teil abgesperrt. Ein Angehöriger eines Kardinals war gestorben und nun sollte dort die Begräbnisfeier stattfinden. Da wir gerade günstig standen, bekamen wir als eine der wenigen die Gelegenheit, an dieser Begräbnisfeier teilzunehmen.

Es strömte eine Reihe von Bischöfen und Kardinälen herbei und auch der Papst sollte in 15 Minuten dazustoßen. Unglücklicherweise konnten wir aber nicht mehr so lange warten, da wir uns auf die Heimreise machten mußten (So ein Pech!).

Für die Fahrt zum Bahnhof leisteten wir uns ein Taxi, wobei uns der Taxifahrer noch 5.000 Lit. mehr abverlangte, als sein Taxameter anzeigte. Von dort ging es per S-Bahn zum Flughafen.

Der Rückflug verlief, bis auf das extrem schlechte Abendessen, ohne Probleme. Ein Unterschied wie Tag und Nacht zu dem Essen beim Herflug (beidesmal Alitalia). Wir beobachteten sogar Leute, die das Essen unangerührt zurückgehen ließen, um ihre mitgebrachten Brote zu essen.

So ging eine zwar sehr anstrengende, aber wunderschöne und ereignisreiche Reise zu Ende. Wir sind sicher nicht das letzte Mal in Rom gewesen (unsere Münzen liegen im Trevi-Brunnen!).

ENDE


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