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Zwischen Mittelmeer und OrientEin Fest der Sinne an der türkischen KüsteReisebericht
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Ein unscheinbares Schild auf der Strasse zwischen Antalya und Alanya weist uns den Weg zum Nationalpark Köprölu Kanyon. Eine erste Hürde überwinden wir mit dem Durchqueren eines flachen Seitenarmes des Köprücays. Eine bezaubernde Landschaft öffnet sich unseren Blicken mit satten Wiesen, sanften Hügeln und geheimnisvollen Waldstücken. Am Wegesrand treffen wir auf Kuhhirten und Ziegenherden. Immer am Fluß entlang, dessen türkise Färbung uns erfrischend begleitet, wird der Weg langsam steiler. Nach der eindrucksvollen römischen Brücke, die über den Kanyon führt, verläuft die Strasse in Serpentinen. Bizarre Felsformationen weisen den Übergang zur Baumgrenze. Uns öffnet sich ein atemberaubender Blick in das Tal. Auf einer Höhe von 1250 Metern haben wir unser Ziel, die antike Stadt Selge, erreicht. Zwischen den Ruinen hat sich das kleine Dorf Altinkaya angesiedelt. Umringt von den Kindern des seltsamen Ortes werden wir durch die gut erkennbaren Reste einer der wichtigsten Bergstädte der antiken Region geführt. Auf dem Rückweg genießen wir in den seichteren Flussniederungen ein köstliches Mahl mit frischer Forelle, Tomatensalat und geröstetem Knoblauchbrot. Die Restaurants haben ihre Sitzplätze in den Köprücay integriert, so dass die Gäste beim Essen ihre Füsse kühlen können.
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