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USA SüdwestenReisetagebuch |
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Samstag, 6.05.2000: Ankunft in San Francisco Wir landeten um 1:30 p.m. Ortszeit in San Francisco, so dass wir noch was vom Tag hatten. Nach 1 Stunde hatten wir dann auch unsere Taschen ergattert und uns durch die Schlangen am Zoll gewühlt. Vom Flughafen brachte uns ein kleiner Bus für $ 12,-- p. P. zu unserem vorgebuchten Super 8-Motel. Nachdem wir uns häuslich niedergelassen hatten (schließlich würden wir hier die nächsten 3 Nächte verbringen), machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Leider regnete es, so dass wir bei unserer Ankunft am Wasser nur einen grauen ersten Eindruck von der berühmten Golden Gate Bridge und Alcatraz erhaschen konnten. Wir schafften es noch bis zur Cannery (alte umgebaute Konservenfabrik), zum belebten Pier 39/Fisherman`s Warf, wo wir auch schon lauthals von den Seelöwen empfangen wurden. Den Tagesabschluss sollte eigentlich ein Besuch bei "Bubba Gump" (Forrest Gump lässt grüßen) bilden, aber das war an einem Samstag ein hoffnungsloses bzw. langwieriges Unterfangen, wg. der Mega-Warteschlange. Daher kehrten wir im altbewährten TGI Fridays ein und genossen für $ 30,00 (inkl. Tip und Steuern) Spare Ribs und Burger. Auf dem Rückweg kauften wir uns noch für die nächsten Tage den 3-tägigen Muni-Pass, der uns die kostenlose Nutzung von Cable Car und Bussen ermöglichen sollte ($ 10,-- p. P.).
Sonntag, 07.05.2000: San Francisco - Sight-Seeing Nach 27 Stunden auf den Beinen waren wir natürlich ins Koma gefallen, so dass ein Aufstehen um 7:00 a.m. sehr schwer fiel. Wir fuhren mit diversen Bussen (man muss sich halt erst auf die neuen Verkehrsmittel einstellen, was bei den kurz angebundenen Busfahrern nicht immer ganz einfach war - aber "Muni sei Dank" war ja alles kostenlos) und kamen dann tatsächlich am Civic Center an. Die Bushaltestellen sind oftmals nur daran zu erkennen, daß auf der Straße der Name "BUS" steht. Der Wettergott meinte es übrigens nicht gut mit uns, denn es regnete immer noch. Wir wanderten durch die relativ ruhigen Straßen und in einem kleinen Deli-Restaurant gab es dann für $ 10,-- unser Frühstück (Baguette-Sandwich, Croissant, Bagle/Cream-Cheese und O-Juice). Danach statteten wir China-Town einen Besuch ab (hier sollte man in die Seitenstraße gehen, da hier noch etwas
Chinatown nach alter Art vorherrscht) und erklommen den Weg zum Coit-Tower, von wo aus man auf die Stadt
schauen kann. Am Fisherman`s Warf angekommen fuhren wir dann das erste Mal mit der berühmten Cable Car. Es
ist schon ein tolles Verkehrsmittel mit dem man über die Hügel von San Francisco schweben kann.
Montag, 08.05.2000: San Francisco - Radtour Es war grau, aber TROCKEN! Also mit der Bus-Linie 30 auf zur Cannery, wo wir uns für $ 40,- zwei Mountainbikes für einen Tag ausliehen (Coupon im Touri-Heft). Wir starteten in Richtung Golden Gate Bridge (natürlich wieder nebelverhangen) und genossen die noch flachen Straßen an der Küste. Ein Abstecher führte uns zum hübsch angelegten Presidiogelände mit dichtem Wald und von dort aus ging es dann weiter in Richtung Alamo Street und dann zum Golden Gate Park. Und unerwartet kamen wir tatsächlich für den Rest des Tages in den Genuss von strahlendem Sonnenschein (was uns natürlich verbrannte Hände, Arme und Gesichter einbringen sollte, da wir keine Sonnencreme dabei hatten). Unsere erste Station im Park, das Gewächshaus, war leider wg. Renovierungsarbeiten geschlossen, deshalb fuhren wir weiter zum Japanese Tea Garden. Die $ 3,-- p. P. waren völlig o. k., da es ein liebevoll angelegtes/gepflegtes Kleinod ist, in dem man eine wundervolle, ruhige Atmosphäre genießen kann. Wir entschlossen uns danach die Strecke entlang der Küste zu nehmen. Diese war toll, da wir in den Genuss von schönen Wellen kamen, aber leider standen uns hier auch wieder steile Hügel bevor, so dass wir häufig schieben mußten. Lohn der ganzen Anstrengung war ein wundervoller, NICHT nebelverhangener Blick auf die Golden Gate Bridge, deren rot bei dem strahlend blauen Himmel wunderschön zur Geltung kam.
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